Vor zwei Jahren bin ich für eine Sprachreise nach Südafrika gereist. Was ich dort erlebt habe zeige ich euch hier in meinem Travel-Diary. 🙂

10.05.2014 Hannover-Amsterdam-Kapstadt

Im Flieger gibt’s total viel zum Essen, für mich alles mit meinem Namen versehen. Mein Essen ist vegetarisch ohne Milchprodukte, zum Nachtisch gibts 2 x viele Apfelschnitze (leider bin ich gegen Äpfel total allergisch 😉 ).

Bei der Einreise werde ich gefragt, was ich in Südafrika machen will und wie lange ich bleiben möchte. Nachdem ich ausversehen „spanish lessons“ geantwortet habe, mich dann schnell auf „english school“ und 3 Wochen verbessert habe, hat er mich angeschaut wie ein Auto. Warum ich mit einem britischen Pass einreise und die Sprache lernen möchte war seine nächste Frage 😉 (Ich habe zwei Staatsbürgerschafen).  Nachdem ich es erklärt habe, ging es weiter zu Hilda, einer freundlichen pensionierten Lehrerin. Sie ist Jüdin.

William holt mich vom Flughafen ab. Er ist ein Fahrer. Die Fahrt habe ich im Vorfeld schon gebucht.

Die Reise habe ich bei Travelworks gebucht. Die sind sehr freundlich und können alles auch sehr kurzfristig regeln. Die Unterkunft bei Hilda und die Sprachschule sowie den Transfer zu Hilda habe ich über Travelworks gebucht. Die Flüge separat über ein Reisebüro meines Vertrauens 😉

Waterfront mit Blick auf den prachtvollen Tafelberg

Waterfront mit Blick auf den prachtvollen Tafelberg

11.05.2014

Zum Frühstück gibt’s Cornis und Roibustee. Als ich das Geschirr in die Spüle stelle, kommt Hilda um mir zu erklären, dass es verschiedene Spülen gibt damit alles koscher bleibt. Glücklicherweise habe ich es richtig hingestellt. Dann mache ich mich auf den Weg zum 150 Meter entfernten Strand. Ich sehe gaaaaanz viele, die am joggen sind. Ich war die Einzige, die zwar Turnschuhe anhatte, aber nur spazieren gegangen ist.

Der erste Blick direkt aufs Meer bei Kapstadt

Der erste Blick direkt aufs Meer bei Kapstadt

Sonntagmorgen, aber richtig viele sportliche Jogger. Am Strand steige ich in einen Hop on Hop off Bus ein (170 Rand) und mache eine Stadtrundfahrt. Waterfront erkundige ich genauer und esse eine Kleinigkeit. Beim ATM hole ich 3000 Rand ab.

Waterfront - hier ist es etwas teurer, aber sehr gepflegt

Victoria & Alfred Waterfront – hier ist es etwas teurer, aber sehr gepflegt

Dann geht’s durch ein Shoppingcenter und weiter mit dem gleichen Bus, dort spreche ich eine Familie aus Ingolstadt an und wir erkunden zusammen das Stadtzentrum und füttern handzahme Eichhörnchen.

Zahme Eichhörnchen laufen im Park herum und warten nur auf Futter

Zahme Eichhörnchen laufen im Park herum und warten nur auf Futter

Nach Hause komme ich wieder mit dem Bus und freue mich, am Strand auszusteigen, um nach Hause zu kommen. Jetzt bin ich in der Wohnung und traue mich nicht mehr alleine raus, obwohl bisher alles sicher aussah. Aber es wird langsam dunkler… jetzt fülle ich mal als erstes den Englischtest für die Schule aus. Ich habe mich fertig gemacht zum ausgehen, Jacke an, Mütze auf, beim Treppe runtergehen habe ich es mir anders überlegt und gehe schlafen.

Promenade am Strand

Promenade am Strand

13.05.2014

Zum Frühstück esse ich Toast mit Peanutbutter, mache mich dann mit dem Minitaxi/bus auf den Schulweg (7Rand) und gehe pünktlich um 8 Uhr zu meinem Test ab. (Die Schule heißt Cape Studies Language School).

Schulhof von Cape Studies Language School

Schulhof von Cape Studies Language School

Dann werde ich in die Mittelstufe eingeteilt und habe interessanten und kurzweiligen Unterricht.

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Blick vom Signal Hill – eine wunderbare Aussicht

Nach der Schule gibt´s eine Citytour (130 Rand – von der Schule organisiert) und wir sehen : Signal Hill, Camps Bay, Castle, Parliament, Company Gardens, usw.

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Citytour durch Kapstadt – hier das Parliament

Dann gibt’s eine takeaway Pizza, die wir im Wohnheim gegenüber der Schule essen. Dann gehe ich mit Johannes, einem deutschen Mitschüler,  ins Extrablatt zum Juice trinken und eine Shisha zu rauchen (28 Rand und 85 Rand).

In den Company Gardens

In den Company Gardens

Dann gönne ich mir ein Taxi (35 Rand) zu Hilda und mir nach Hause. Jetzt habe ich meine Hausaufgaben nicht gemacht und schlafe gleich. Nachts friere ich hier richtig, weil es keine Heizungen gibt (ich glaube in ganz Südafrika) und hoffe einfach, dass ich schnell einschlafe (mit Socken, Legins, t-shirt und Fleece).

https://www.travelworks.de/sprachreisen-suedafrika.html

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Camps Bay – der berühmte Strand von Kapstadt

Tip: Super Aussichten hat man auf der Straße zum Signal Hill.

14.05.2014

Hilda verschläft, und ich mache mir meine eigenen Cornflakes mit Milch. In der Schule war es wieder sehr lustig und gut. Ich bin nicht die Schlechteste, das ist ziemlich gut. Nach der Schule bin ich mit einem Minitaxi in die Longstreet gefahren (mit vielen afrikanischen Mamis) und wir sind auf und abgegangen und bis zur Waterfront. Danach sind wir mit vielen aus der Schule in ein türkisches Restaurant gegangen. Es war lecker 🙂

An der Waterfront - die Turmuhr

An der Waterfront – die Turmuhr

Tip: In der Long Street pulsiert das Leben! Wir haben von mehreren Diebstählen gehört. Passt hier also extra auf euer Hab und Gut auf!

Was im zweiten Teil der Reise passiert ist erfahrt ihr im nächsten Beitrag.

Eure Ramya